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Die Überraschungen der WM in Brasilien

Rio de Janeiro, 2. Juli 2014 – Dass Neymar, Messi, Robben und Müller bei der WM in Brasilien glänzen, dürfte nur die wenigsten Fans überraschen. Doch das Weltturnier hat auch zahlreiche Überraschungen hervorgebracht – eine Auswahl von vertragslosen Torhütern, alterslosen Verteidigern

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Von Lars Reinefeld und Florian Lütticke, dpa

Dank ihrer herausragenden Torhüter schafften es Costa Rica und Mexiko in die K.o.-Runde. Bei Kolumbien überragt ein Shootingstar bei der Torausbeute sogar Neymar. Und für Belgien hält ein 36-Jähriger die Abwehr zusammen. Wer bislang bei der WM in Brasilien überraschte.

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Rio de Janeiro, 2. Juli 2014 – Dass Neymar, Messi, Robben und Müller bei der WM in Brasilien glänzen, dürfte nur die wenigsten Fans überraschen. Doch das Weltturnier hat auch zahlreiche Überraschungen hervorgebracht – eine Auswahl von vertragslosen Torhütern, alterslosen Verteidigern und potenziellen Weltstars.

Guillermo Ochoa (Mexiko)

Der Lockenkopf zählt zu den vielen herausragenden Torhütern dieser WM, auch wenn er das Achtelfinal-Aus nicht verhindern konnte. Vor allem die Brasilianer brachte er beim 0:0 mehrfach zur Verzweiflung. Ochoas Vertrag beim französischen Absteiger AC Ajaccio ist ausgelaufen, nach der WM dürfte er bald bei einem Top-Club spielen.

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Keylor Navas (Costa Rica)

Der Keeper ist der neue Nationalheld von Costa Rica. Mit seiner Parade im Elfmeterschießen gegen Griechenlands Gekas führte er die Ticos erstmals ins Viertelfinale einer WM. Schon in den Partien der Vorrunde glänzte Navas gegen Uruguay, England und Italien mit starken Reflexen. Kann er jetzt auch Robben und Co. stoppen?

James Rodriguez (Kolumbien)

Der AS Monaco wusste, warum er 2013 45 Millionen Euro für den Offensivallrounder zahlte. Vor dem Viertelfinale katapultierte sich der 22-Jährige in den Kreis der WM-Topstars, «Außergewöhnliches» habe er gesehen, schwärmte Coach Pékerman. Anders als 2006 und 2010 dürften aber fünf Treffer nicht zum Torschützenkönig reichen.

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Antoine Griezmann (Frankreich)

Der Ausfall von Franck Ribéry gibt dem 23-Jährigen, die Möglichkeit zu glänzen. Auf dem linken Flügel wirbelt der 1,76 Meter große Stürmer – und belebt wie der Bayern-Star das Spiel in festgefahrenen Situationen. Gegen Nigeria gelangen Frankreich im Achtelfinale erst nach der Einwechslung Griezmanns die erlösenden Erfolgserlebnisse.

Memphis Depay (Niederlande)

Mit seinem Treffer gegen Australien avancierte der Stürmer zum jüngsten Torschützen in der WM-Historie der Niederländer. Dank der Schnelligkeit und Zielstrebigkeit hat sich der 20-Jährige einen festen Platz in der Rotation gesichert. Längst haben Scouts von englischen und spanischen Topclubs den Lieblingsspieler von van Gaal auf dem Zettel.

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Ahmed Musa (Nigeria)

Der 21-Jährige gehört zu den Entdeckungen in einem starken Team Nigerias. Mit seinen beiden Treffern brachte Musa sogar Titelfavorit Argentinien an den Rand einer Niederlage. Gegen Frankreich konnte aber auch das Toptalent das Aus im Achtelfinale nicht verhindern. In der Zukunft wird man dennoch von ihm hören.

Daniel van Buyten (Belgien)

Bei Bayern schon längst in der zweiten Reihe, blüht der 36 Jahre alte Verteidiger noch einmal auf. In vier Partien rechtfertigt er das Vertrauen von Coach Marc Wilmots und führt eine der besten Defensiven gemeinsam mit Vincent Kompany an. Wie Belgien haben bislang nur Frankreich, Costa Rica und Kolumbien lediglich ein Gegentor bekommen.

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Enner Valencia (Ecuador)

Der Angreifer lief seinem nicht mit ihm verwandten Namenskollegen Antonio Valencia von Manchester United den Rang ab. «Von einem WM-Tor träumt man schon als Kind», sagte der 24-Jährige, der in Brasilien insgesamt dreimal traf. «Es sind die wichtigsten Tore meines Lebens.» Er zog mit Ecuadors erfolgreichstem WM-Torschützen Delgado gleich. (dpa/dmz/hl; Foto: www.almomento.mx)

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