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Dieses schöne Scheißleben – Doku über weibliche Mariachi

Bild aus “Dieses schöne Scheißleben” (Foto: https://www.quecarambaeslavida.com/#!images/cmsd)

Berlin/Mexiko-Stadt, 22. Oktober 2014 – Die deutsche Vorzeige-Regisseurin Nummer eins, Doris Dörrie (59), hat einen ungewöhnlichen Dokumentarfilm ins Kino gebracht. Für „¡Qué caramba es la vida!“ („Dieses schöne Scheißleben“) hat sie wochenlang weibliche Mariachi in Mexiko-Stadt

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Bild aus “Dieses schöne Scheißleben” (Foto: https://www.quecarambaeslavida.com/#!images/cmsd) 

Berlin/Mexiko-Stadt, 22. Oktober 2014 – Die deutsche Vorzeige-Regisseurin Nummer eins, Doris Dörrie (59), hat einen ungewöhnlichen Dokumentarfilm ins Kino gebracht. Für „¡Qué caramba es la vida!“ („Dieses schöne Scheißleben“) hat sie wochenlang weibliche Mariachi in Mexiko-Stadt begleitet, die sich in einer Macho-Domäne behaupten müssen, in einer Männer-Welt, in der Frauen nach Ansicht vieler nichts zu suchen haben. Denn die singenden Mariachis in engen Hosen und Cowboystiefeln haben das Bild von Mexiko in der Welt zwar geprägt – doch es gibt auch die ein oder andere Frau, die sich diesem Lebensstil der typisch mexikanischen Mariachi-Musik verschrieben hat. Das Goethe-Institut in Mexiko-Stadt zeigt den Film an diesem Donnerstagabend (23. Oktober).

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Dörrie („Glück“, „Männer“) erzählt die berührenden Geschichten dieser starken Frauen, die ihr oft schwieriges Schicksal in die Hand nehmen. Eine von ihnen ist María del Carmen. „Das sind alles Machos“, sagt sie über ihre männlichen Kollegen. „Sie wollen die Frauen kleinhalten. Zu einem musste ich sagen: ‚Ich bin Sängerin, keine Hure.‘“ Sie hat von sich selbst eine ganz bestimmte Meinung: „Unter uns gesagt: Ich bin die beste am Platz“, sagt sie. Und ihre harte Schale bröckelt erst, als der Film sie mit ihrer kleinen Tochter zeigt, der sie durch ihr Singen eine bessere Zukunft ermöglichen will.

Las Estrellas aus Jalisco bilden einen weiteren wesentlichen Teil des Films. Diese Mariachi-Band aus Jalisco besteht allein aus Frauen, die aufgrund der Entscheidung, ihr Leben der Musik zu widmen, in komplizierte Situationen geraten.
 
Schließlich werden die Leben der „Pioneras de México“ dokumentiert, ehemalige Mitglieder der Bands „Las Coronelas“ oder “Las Estrellas“, zwei legendäre Mariachi-Bands aus den 1950er- und 1960er-Jahren, die ausschließlich aus Frauen bestehen. Sie sind diejenigen, die den Geist der „Mariachi femeniles“ verkörpern: starke und erfahre Frauen, deren Stimmen die jahrelangen Feiern, Konzerte und Auftritte in den „cantinas“ widerspiegeln.
 
Der Film kommt komplett ohne Erzähler aus, Dörrie lässt die mexikanischen Frauen ihre berührenden und manchmal auch humorvollen Geschichten selbst erzählen. Der Verleih wirbt: „Ein Film über die Stärke der Frauen und die Kraft der Musik.“ „¡Qué caramba es la vida!“: Spanisch mit deutschen Untertiteln, Goethe-Institut, Tonalá 43, Col. Roma, Mexiko-Stadt, 20:00 Uhr, Eintritt frei. (dmz/hl mit Information von dpa und GI)

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