El Niño: Acht Tote nach Überschwemmungen in Südamerika

Südamerika hat mit schweren Überschwemmungen zu kämpfen (China Xinhua News ‏ / Twitter)

Asunción, 27. Dezember 2015  Nach Überschwemmungen im Zuge des Wetterphänomens El Niño sind in Südamerika mindestens acht Menschen gestorben, mehr als 150 000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

Am schlimmsten wurde an den Weihnachtstagen Paraguay getroffen. Dort starben vier Menschen, über 130 000 Menschen verließen nach dem Anstieg mehrerer Flüsse ihre Häuser, wie die Behörden mitteilten.
125 000 Häuser waren ohne Strom. Präsident Horacio Cartes rief den Ausnahmezustand aus, um schnelle Hilfe zu gewährleisten.

Im bolivianischen Amazonasgebiet an der Grenze zu Brasilien starben nach Regenfällen und Überschwemmungen zwei Menschen. In Argentinien, Brasilien und Uruguay mussten wegen der Wetterturbulenzen über 20 000 Menschen ihre Häuser verlassen. In Argentinien kamen nach Behördenangaben mindestens zwei Menschen ums Leben. (dpa/dmz/hl)