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Elfmetersieg ins WM-Finale gegen Deutschland

São Paulo, 8. Juli 2014 – Lionel Messi & Co. fordern im Endspiel um die WM-Krone Deutschlands torhungrige Titeljäger! Mit dem 4:2-Sieg im Elfmeterschießen beendete Argentinien am Mittwoch in São Paulo alle Final-Hoffnungen des niederländischen Teams um Arjen Robben und machte die Neuauflage des Final-Duells von 1986 

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Von Florian Lütticke und Sebastian Stiekel, dpa  

São Paulo, 8. Juli 2014 – Lionel Messi & Co. fordern im Endspiel um die WM-Krone Deutschlands torhungrige Titeljäger! Mit dem 4:2-Sieg im Elfmeterschießen beendete Argentinien am Mittwoch in São Paulo alle Final-Hoffnungen des niederländischen Teams um Arjen Robben und machte die Neuauflage des Final-Duells von 1986 und 1990 perfekt. Zum Helden des Abends wurde Torhüter Sergio Romero, der beim Shootout die Bälle von Ron Vlaar und Wesley Sneijder parierte. Nach dem abermals sehr kontrollierten Auftritt des Albiceleste muss das Team von Bundestrainer Joachim Löw im dritten Endspiel gegen die Südamerikaner am Sonntag in Rio de Janeiro aber keinesfalls Angst haben.

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Vor 63 267 Zuschauer gingen die Niederländer nach 90 langweiligen und torlosen Minuten mit insgesamt nur vier Torschüssen in der Verlängerung ein etwas höheres Risiko. Mit der Einwechslung des Schalkers Klaas-Jan Huntelaar für Robin van Persie zog Bondscoach Louis van Gaal seinen letzten Offensivtrumpf, der aber ebenfalls nicht stach. Derweil versuchten Argentiniens Fans mit Messi-Sprechchören, den völlig abgetauchten Stürmer aus seiner Lethargie zu reißen. Die letzte Chance, das Elfmeterschießen abzuwenden, verpasste Rodrigo Palacio, dessen Kopfball eine sichere Beute von Jasper Cillessen wurde.

Mit seinem 92. Einsatz im blau-weiß gestreiften Trikot überflügelte Messi den legendären Diego Maradona, setzte aber im Duell der Stars mit Robben noch weniger Akzente als der Niederländer. Den Argentiniern gelang es bei regnerischem Wetter lange Zeit, den Bayern-Angreifer und seinen Sturmpartner van Persie vom Rest des Teams abzuschneiden. Allerdings band Robben mit seiner Dynamik immer mehrere Gegenspieler. Einen Torabschluss verzeichnete der dreifache Turnier-Torschütze erst in der Nachspielzeit, als er im letzten Moment von Javier Mascherano geblockt werden konnte.

Eine Schlüsselrolle im Team der Niederländer als Bewacher von Messi kam dem Ex-Hamburger Nigel de Jong zu, dem nicht wenige nach seiner Leistenverletzung im Achtelfinale gegen Mexiko schon das WM-Aus prophezeit hatten. “Das Wunder ist wahr geworden. Der Geist ist stärker als der Körper”, sagte van Gaal vor dem Spiel beim TV-Sender NOS zum überraschenden Einsatz des 29-Jährigen, der absolut fit wirkte und sich häufig an die Fersen des Superstars heftete. In der 62. Minute räumte de Jong entkräftet seinen Platz für Jordy Clasie, der als einziger niederländischer Feldspieler bis dahin im Turnier nicht zum Zuge gekommen war. Er hielt Messi ebenfalls gut in Schach.

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Auf den Rängen gaben die argentinischen Fans klar den Ton an, auf dem Rasen kontrollierten zunächst die Niederländer in ihrem 750. Länderspiel das Geschehen gegen sehr tief stehende Südamerikaner. Durch die defensive Ausrichtung wurde die Elftal gezwungen, selbst das Spiel zu machen statt auf Konter zu lauern. Die Argentinier kamen meist nur durch Einzelaktionen in die Nähe das Oranje-Strafraums. Ein Rempler von Ron Vlaar gegen Enzo Perez, der den verletzten Angel di Maria vertrat, bescherte der Albiceleste die erste Chance der Partie. Cillessen war bei Messis Freistoß aber in der richtigen Ecke (15.).

Vom Unterhaltungswert konnte die Partie bei weitem nicht mit dem deutschen Fußball-Feuerwerk gegen Brasilien mithalten, weil es zu wenig Tempo und zu viel Ballgeschiebe im Mittelfeld gab. Dafür nahm gegen Ende der ersten 45 Minuten die Härte zu. Erst trat der Ex-Münchner Martin Demichelis Wesley Sneijder in die Beine, auf der Gegenseite sah Bruno Martins Indi für einen Haltegriff an Messi die erste Gelbe Karte des Spiels. Mascherano konnte weiterspielen, obwohl er nach einem Kopf-Zusammenprall mit Georginio Wijnaldum zuerst benommen wirkte.

Auch die zweite Spielhälfte war geprägt von starken Abwehrreihen und wenig Risikobereitschaft in der Offensive auf beiden Seiten. Die Niederländer übernahmen zunehmend die Initiative, die Argentinier zogen sich zurück. Bezeichnend für die Harmlosigkeit hüben wie drüben waren Freistöße von Messi (73.) und Sneijder (77.), die weit und hoch am Tor vorbeiflogen. (dpa/dmz/hl; Foto: www.almomento.mx)

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