Felipe VI.: Spanien und Mexiko sind Verbündete in globaler Arena

 

Der spanische König Felipe VI. und Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto während des Wirtschaftsforums (Foto: Presidencia.gob.mx)

Mexiko-Stadt, 30. Juni 2015 – Der spanische König hat in seiner Rede im mexikanischen Senat die Partnerschaft beider Länder beschworen. „Mexiko teilt mit Spanien, neben Werten und Interessen, eine echte Partnerschaft in Bezug auf die großen internationalen Themen“, so Felipe VI.. Für die jüngsten Strukturreformen der Regierung Peña Nieto fand er lobende Worte.

Bei seinem ersten Staatsbesuch in Mexiko hat der spanische König Felipe VI. die enge Partnerschaft der beiden Länder beschworen. „Mexiko teilt mit Spanien, neben Werten und Interessen, eine echte Partnerschaft in Bezug auf die großen Themen der internationalen Agenda“, sagte er am Dienstag im Senat. Der König dankte Mexiko für die Unterstützung der spanischen Bewerbung um einen Sitz im UN-Sicherheitsrat und sicherte dem Land seinerseits Hilfe bei der Neuverhandlung des Globalabkommens mit der EU zu.

Zuvor besuchte Felipe VI. gemeinsam mit Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto ein Wirtschaftsforum. Die strategische Partnerschaft zwischen beidem Ländern habe großes Potenzial, sagte der mexikanische Staatschef. König Felipe VI. lobte die jüngsten Strukturreformen: „Sie werden die Investitionen zwischen unseren beiden Ländern stärken und diversifizieren.“ Zum Abschluss ihres dreitägigen Besuchs in Mexiko werden Felipe VI. und Königin Letizia am Mittwoch in den nördlichen Bundesstaat Zacatecas reisen.

König Felipe VI. und Königin Letizia waren am Montag mit militärischen Ehren empfangen worden. Das enge Verhältnis zwischen Spanien und Mexiko gehe über die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen hinaus, sagte Felipe bei der Zeremonie auf dem Marsfeld in Mexiko-Stadt. Es sei über die gemeinsame Geschichte und Kultur gewachsen.

Aus Spanien kommen die dritthöchsten Investitionen in Mexiko. Über 5.000 spanische Unternehmen sind in der zweitgrößten Volkswirtschaft Lateinamerikas ansässig. Das Handelsvolumen betrug im vergangenen Jahr 8,6 Milliarden Euro. (dmz/ds mit Material von dpa)




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