FIFA-Ermittlungen nach rassistischen Äußerungen

 

Rio de Janeiro, 19. Juni 2014 – Nach rassistischen Gesängen von Mexiko-Fans hat die FIFA-Disziplinarkommission eine Ermittlung eingeleitet. Die Zuschauer sollen im WM-Spiel gegen Kamerun (1:0) am vergangenen Freitag in Natal homophobe Sprechchöre angestimmt haben. Über den Stand der Untersuchung und mögliche Konsequenzen konnte der Fußball-Weltverband am Donnerstag noch keine Angaben machen.

Bestätigt wurde zudem, dass das Netzwerk FARE, das rassistische und diskriminierende Vorfälle im Fußball beobachtet, drei weitere WM-Fälle gemeldet hat. So sollen brasilianische und mexikanische Fans im Spiel beider Mannschaften am Dienstag in Fortaleza ebenfalls homophobe Äußerungen getätigt haben.

Russischen und kroatischen Fans wird vorgeworfen, in den Spielen gegen Südkorea (1:1) und Brasilien (1:3) Plakate mit rassistischen Symbolen in den Stadien aufgehängt zu haben.

Die FIFA hat sich den Kampf gegen Diskriminierung und Rassismus auf die Fahnen geschrieben. „Die FIFA hat eine Null-Toleranz-Politik“, betonte Weltverbands-Sprecherin Delia Fischer. Der Strafenkatalog reicht von einem Zuschauerausschluss bis zu Punktabzügen und einem Ausschluss aus FIFA-Wettbewerben. (dpa/dmz/hl; Foto: https://www.futboltotal.com.mx/mexico-vs-camerun-en-imagenes/mex2-3/)

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