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Flüchtlingskrise in Costa Rica: Kubaner werden abgeschoben

San José, 27. Dezember 2015 – Der Traum von einer Ausreise in die USA ist aus: Die Regierung von Costa Rica hat damit begonnen, die ersten der 8000 dort festsitzenden kubanischen Flüchtlinge in ihr Heimatland abzuschieben. Zuletzt versuchten immer mehr Kubaner, über Mittelamerika auf dem Landweg in die USA zu gelangen.

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Bis jetzt sitzen Tausende Kubaner in Costa Rica fest  (CaraotaDigital ‏ / Twitter)

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San José, 27. Dezember 2015 – Der Traum von einer Ausreise in die USA ist aus: Die Regierung von Costa Rica hat damit begonnen, die ersten der 8000 dort festsitzenden kubanischen Flüchtlinge in ihr Heimatland abzuschieben. Zuletzt versuchten immer mehr Kubaner, über Mittelamerika auf dem Landweg in die USA zu gelangen.

In den nächsten Tagen würde ein erstes Kontingent von 56 Flüchtlingen, die das Land ohne Visa erreicht hätten, auf die Karibikinsel zurückgeschickt, hieß es am Sonntag aus Regierungsquellen.  

Die Kubaner, die abgeschoben werden sollen, befänden sich bereits in einem Abschiebezentrum in der Hauptstadt San José. Inzwischen 8000 Kubaner sitzen seit Wochen in Costa Rica fest, weil das Nachbarland Nicaragua seine Grenzen geschlossen hat und damit ihre Weiterreise in die Vereinigten Staaten verhindert. Auch Guatemala und Belize wollen sie nicht passieren lassen.

Papst Franziskus nannte die Lage nicht akzeptabel. «Ich rufe die Länder der Region dazu auf, alle nötigen Anstrengungen zu unternehmen, um eine rasche Lösung dieses humanitären Dramas zu finden», sagte der Argentinier am Sonntag nach dem Angelus-Gebet in Rom. “Meine Gedanken gehören in diesem Moment den zahlreichen kubanischen Migranten, die sich in Mittelamerika in Schwierigkeiten befinden.“ Viele seien das Opfer von Menschenhandel.

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Zuletzt versuchten immer mehr Kubaner, über Mittelamerika auf dem Landweg in die USA zu gelangen. Wegen des Endes der Eiszeit zwischen Washington und Havanna befürchten sie offenbar, bald nicht mehr so einfach wie bisher eine Aufenthaltserlaubnis in den USA zu erhalten – noch gelten sie oft als politische Flüchtlinge.  (dpa/dmz/hl)

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