Frau mit Kokain-Implantaten in Kolumbien festgenommen

Polizisten nahmen die Honduranerin am Flughafen in Bogotá fest (Foto: Noticias Caracol)

Bogotá, 22. Juni 2015 – Die kolumbianischen Drogenfahnder sind einiges gewohnt, auf welche Ideen Schmuggler kommen, um ihre Ware unentdeckt über die Grenze zu bekommen. Doch diesmal staunten selbst die Beamten am Flughafen in Bogotá nicht schlecht: Eine Frau hatte sich 1,5 Kilo flüssiges Kokain in ihre Brüste transplantieren lassen. Die enorme Oberweite machte die Beamten jedoch stutzig.

Eine junge Frau ist in Kolumbien bei dem Versuch festgenommen worden, Kokain in Brustimplantaten nach Spanien zu schmuggeln. Die Honduranerin wurde in Bogotás Flughafen El Dorado festgenommen, als sie ein Flugzeug nach Barcelona nehmen wollte, wie der Polizeichef des Flughafens am Freitag dem Fernsehsender Caracol sagte.

Die Frau war den Angaben zufolge wenige Tage zuvor in der kolumbianischen Stadt Pereira operiert worden – angeblich um ihre Brüste zu vergrößern. Statt Silikonimplantaten seien ihr aber insgesamt 1,5 Kilogramm flüssiges Kokain in zwei Gummihandschuhen eingesetzt worden. Die Frau zur Beobachtung möglicher Komplikationen ins Krankenhaus gebracht worden. (dmz/ds mit Material von dpa)