„Gone Missing“: Filmvorstellung mit Regisseur Till Cöster

 

Szene aus „Gone Missing“ (© Till Cöster)

Mexiko-Stadt, 14. Mai 2015 –  Wer ist der „alte John“, der eines Tages in einem Gästehaus in Mexiko-Stadt auftaucht? Und warum will er in den Dschungel von Guatemala und dort sterben? Wo ist er geblieben? Regisseur Till Cöster kann diese Fragen in seinem Dokumentarfilm „Gone Missing“ (El último viaje de Juan Viejo) nicht klären. Nach der Vorstellung im Goethe-Institut am kommenden Samstag stellt sich der Hamburger den Fragen des Publikums.

Wenig ist bekannt über das Leben des „alten John“ und noch weniger über das Wie und Wo seines Endes. Aber die Leute, die ihn trafen, wundern sich noch immer über diesen seltsamen, exzentrischen Reisenden. Einige Jahre später nehmen drei Freunde seine Spur auf und gehen auf eine Reise um das Geheimnis zu ergründen. Auf dem Weg treffen sie Menschen, die ihnen Hinweise geben und dabei auch ein Bild ihrer eigenen Vorstellungen von Leben und Tod zeichnen. Schließlich gelangen die Drei in die Tiefen des Dschungels… Till Cösters Dokumentarfilm über die Spurensuche wurde gerade erst beim Festival de Cine en el Desierto in Hermosillo (Bundesstaat Sonora) gezeigt.

Till Cöster, 1982 in Hamburg geboren, hat Germanistik und Visuelle Kommunikation in der Hansestadt studiert, bevor er mit seinem Regiestudium an der HFF München und am Centro de Capacitación Cinematográfica in Mexiko Stadt begann. Er hat mehrere Jahre in Mexiko gelebt. Dort ergibt sich das Projekt für seinen ersten Dokumentarfilm  „Gone Missing – El último viaje de Juan Viejo“. Weitere Filme sind „Überland“ (2011) und “El otro lado de la Medalla” (2008).

“Gone Missing” (México, 2013) von Till Cöster, 110 Min.; 16. Mai, 19:00 Uhr, Goethe-Institut Mexiko, Auditorio Altana, Tonalá 43, Col. Roma, Mexiko-Stadt.  Eintritt frei. (dmz/hl)