Die Droge Kokain

 

Die meisten Konsumenten schnupfen es mit Hilfe eines Saugrohrs, Kokain kann aber auch aufgelöst und in die Venen gespritzt werden (Foto: Bernd Kasper / pixelio.de)

Berlin, 19. August 2015 – Wir wird aus dem Koka-Blatt die Party-Droge Kokain? Die Herstellung in den Dschungellaboren von Kolumbien, Peru oder Bolivien ist schon eine ziemliche Sauerei. Die so extrahierte Koka-Paste wird dann mit Schwefelsäure und Kaliumpermanganat zum Kokain-Pulver weiterverarbeitet. Hier erfahren Sie mehr Wissenswertes über das Rauschgift.

Das kristallartige weiße Pulver Kokain – auch Schnee oder Koks genannt – wird in chemischen Prozessen aus den Blättern des südamerikanischen Kokastrauchs (Erythroxylon coca) gewonnen. Kokain ist nach Cannabis das am häufigsten konsumierte illegale Rauschgift in Europa und macht schnell abhängig.

Die meisten Konsumenten schnupfen es mit Hilfe eines Saugrohrs, Kokain kann aber auch aufgelöst und in die Venen gespritzt oder in anderer Verarbeitung (Crack) geraucht werden.

Kokain ist nach Cannabis das am häufigsten konsumierte illegale Rauschgift in Europa und macht schnell abhängig. Die Handelspreise für ein Gramm der Partydroge für Besserverdienende liegen bei etwa 50 bis 100 Euro.

Das aufputschende Rauschgift steigert für kurze Zeit Leistung und Konzentrationsfähigkeit, lässt Hunger, Ermüdung und Ängste verschwinden. Andererseits zählen extreme Ruhelosigkeit, Angstzustände, Reizbarkeit und Wahnvorstellungen zu den psychischen Folgen. Eine Überdosis kann zum Tod führen. (dmz/dpa/hl)