Kolumbien gedenkt der Katastrophe von Armero vor 30 Jahren

 

Omayra Sánchez – das Bild vom sterbenden Mädchen wurde das Pressefoto des Jahres 1986 (Foto: Frank Fournier)

Armero, 13. November 2015 – Die Bilder erschüttertern heute noch: Vor 30 Jahren hat eine Schlammlawine die Stadt Armero in Kolumbien unter sich begraben. Am Freitag gedachten die Kolumbianer der Katastrophe, bei der 25 000 Menschen ums Leben kamen. „Diese Tragödie hat nicht nur einen Ort zerstört, sie hat das ganze Land erschüttert. Heute erinnern wir uns an Armero“, schrieb Präsident Juan Manuel Santos auf Twitter.

Nach einem leichten Ausbruch des Vulkans Nevado del Ruiz hatte die heiße Lava am 13. November 1985 Eis und Schnee um den Gipfel geschmolzen und eine riesige Schlammlawine ausgelöst. Vor einem solchen Szenario war zuvor immer wieder gewarnt worden. „Was in Armero passiert ist, war eine angekündigte Katastrophe“, sagt die Direktorin der Beobachtungsstelle für Vulkane in der Stadt Manizales, Gloria Cortés.

Die Bilder von den Rettungsarbeiten gingen um den Globus. Vor allem der Todeskampf von Omayra Sánchez bewegte Menschen auf der ganzen Welt. Das Mädchen steckte bis zum Hals in einem Schlammloch fest und starb nach 60 Stunden. (dmz/dpa/hl)




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