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Kultur & Gesellschaft

„Die Schule der magischen Tiere“: Famoser Familienspaß

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Der Film „Die Schule der magischen Tiere“. (Screenshot)

 Von Matthias von Viereck

Sprechende Tiere und quirlige Teenies: Die erste Filmadaption der erfolgreichen Buchreihe ist so unterhaltsam wie auf angenehme Art pädagogisch.

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Berlin, 7. Oktober 2021 – Mal muss man an Pippi Langstrumpf denken, mal an Harry Potter, mal liegen Karl-May-Bände im Bild, mal ist ein „Twilight“-Poster zu sehen: „Die Schule der magischen Tiere“ ist die erste Verfilmung der erfolgreichen Kinderbuchreihe von Margit Auer und ist sich all seiner Vorläufer und all seiner Vorbilder bewusst. Im Mittelpunkt dieses famosen Familienfilms stehen die rothaarige Ida und sprechende Tiere, hinzu kommen Schauspieler und Sprecher wie Milan Peschel, Nadja Uhl, Justus von Dohnányi, Katharina Thalbach und Max von der Groeben.

Wir begleiten Ida an ihrem ersten Tag an der imposanten Wintersteinschule. An der neuen Schule trifft Ida nicht nur auf unbekannte Schülergesichter, sondern auch auf eine neue Lehrerin: Miss Cornfield (Uhl) sieht nicht nur leicht wunderlich aus, ihrem noch viel schrulligeren Bruder (Peschel) gehört eine magische Zoohandlung mit sprechenden Tieren. Ida erhält einen Fuchs namens Rabbat, der der neben ihr sitzende Benni die Schildkröte Henrietta. Ganz wichtig: Allen (normalen) Erwachsenen gegenüber müssen die magische Zoohandlung und die sprechenden Gefährten unbedingt verheimlicht werden!

Nadja Uhl gibt eine so charmante wie hintersinnige Miss Cornfield, mit einer Augenbraue vermag sie ein Ballett aufzuführen. Mit rotem Samtmantel und dunklen Haaren mutet sie ein wenig wie eine Hexe an. Auch Milan Peschel ist toll als Mister Morrison, zeigt doch auch er über ein kongeniales, super zum bunten Geschehen passendes Spiel. Famos sind ebenfalls die Kinderdarsteller, wobei vor allem Emilia Maier als quirlige Ida und Leonard Conrads als schüchterner Benni überzeugen. Letzterer erinnert übrigens an einen anderen starken Kinderdarsteller: den durch Filme wie „Der Junge muss an die frische Luft“ bekannt gewordenen Julius Weckauf.

Bei einem gelungenen Kinderfilm sollte auch die Botschaft stimmen. Das ist hier der Fall. Vor allem geht es um den Zusammenhalt unter Freunden. Die Älteren im Kinopublikum dürften aber auch auf den einen oder anderen hübschen Seitenhieb stoßen – so etwa in Richtung toxische Männlichkeit. Nicht zuletzt aber geht es um das, was uns Menschen mit den Tieren verbindet. Wie eine Art Mantra zieht es sich durch den Film: „Menschen sind echt total verrückte Tiere!“. (dpa/dmz/hl)

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