«Le Monde»: Mexikos dunkle Stunden

 

Angehörige der verschleppten und mutmaßlich ermordeten Studenten führten die massiven Proteste an (Foto: almomento.mx)

Paris, 23. November 2014 – Die französische Tageszeitung «Le Monde» kommentiert am Sonntag die Kundgebungen gegen die Regierung des mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto nach der mutmaßlichen Ermordung Dutzender Studenten :

«Diese Krise (um die verschwundenen 43 Studenten) dürfte die kommenden vier Jahre der Amtszeit von (Präsident) Penã Nieto schwer belasten. Sie könnte sogar die Wirkung der angekündigten Wirtschaftsreformen beeinträchtigen. Experten haben die Wachstumsperspektiven, die die Regierung auf 2,7 Prozent für 2015 schätzt, nach unten korrigiert. Sie warnen vor den negativen Auswirkungen dieser Krise auf das Vertrauen ausländischer Investoren. Der Preisverfall des Erdöls bedroht bereits die wichtigste Reform des Präsidenten: Die Öffnung des staatlichen Öl-Monopols.»  (dpa/dmz/hl; Foto: www.almomento.mx)