Lufthansa fliegt München – Mexiko-Stadt

Mexiko-Stadt, 4. April 2014 – Zum ersten Mal startete an diesem Freitagmorgen eine Lufthansa-Maschine ihren regulären Flug von Mexiko-Stadt nach München. Der Airbus A340-600 war in der Nacht zuvor in München Richtung Mexiko gestartet. Mit der neuen Route will die deutsche Luftlinie ihr Angebot in Mexiko für den europäischen Markt um 50 Prozent erhöhen.

“Der Markt wächst stark. Vor zwei Jahren haben wir den Beginn der neuen Strecke geplant. Heute ist unser Angebot um 70 Prozent höher, auf das Jahr werden es 50 Prozent sein“, sagte der neue Repräsentant für Mexiko und Zentralamerika, Dirk van Nieuwkerk bei der Abschiedszeremonie für den ersten Flug nach München. Dank der neuen Route haben die Passagiere Anschlussmöglichkeiten in diverse Länder, hauptsächlich in Europa, zum Beispiel nach Italien.

Bedient wird die Route zwischen München und Mexiko-Stadt fünf Mal wöchentlich mit einem A340-600 mit Kapazität für 360 Passagiere. Hinzu kommt die traditionelle Strecke Frankfurt/Main – Mexiko-Stadt – Frankfurt/Main, die einmal täglich beziehungsweise sieben Mal wöchentlich mit einer Boeing 747-8 geflogen wird und 386 Passagieren Platz bietet.

Durch den dreitägigen Streik der Lufthansa-Piloten, der an diesem Freitag um Mitternacht (MESZ) zu Ende ging, wurden insgesamt drei Flüge auf der Route Deutschland-.Mexiko storniert. Der für diesen Abend geplante reguläre Flug werde um 19:40 Uhr starten, sagte van Nieuwkerk. Die Passagiere, die in den vergangenen drei Tagen mit Lufthansa von Mexiko-Stadt nach Frankfurt fliegen wollten, seien auf andere Gesellschaften umgebucht worden.

Nach dpa-Informationen hat die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit weitere Ausstände bis zum Ende der Osterferien ausgeschlossen. Eine Lösung des Tarifkonflikts zeichne sich aber nicht ab. Die Piloten und Co-Piloten von Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings haben für den Erhalt ihrer Übergangsrenten und für höhere Gehälter gestreikt. An diesem Samstag soll der reguläre Flugbetrieb wieder aufgenommen und über die Osterferien beibehalten werden.

Der Airline ist durch den Streik nach Angaben eines Sprechers ein Verlust in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe entstanden. Insgesamt wurden nach LH-Angaben bis Freitag insgesamt 3800 Flüge storniert, wovon rund 425.000 Passagiere betroffen waren. Mit fast 300 Freiwilligen hielt Lufthansa rund zehn Prozent der Flüge aufrecht. (dmz/hl)

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