Mexikos Trainer-Irrwisch Herrera

 

Natal, 14. Juni 2014 – Angst vor einem Brasilien-Bonus? Nein! Im Hochgefühl des ersten WM-Sieges gegen Kamerun kannte Mexikos Trainer Miguel Herrera keine Zweifel. Selbstbewusst will die „Tri“ nach dem 1:0 zum Auftakt auch in das Duell gegen den WM-Gastgeber am Dienstag gehen, in dem sogar schon der Einzug ins Achtelfinale praktisch perfekt gemacht werden kann.

Von Schiedsrichter Wilmar Roldán (Kolumbien) im Regenspiel von Natal zweimal benachteiligt, haben die Mexikaner keine Angst, dass gegen Brasilien ein ähnliches Schicksal droht. „Wir machen uns keine Gedanken über den Schiedsrichter, wir machen uns Gedanken darüber, was wir tun müssen“, sagte der sichtbar glückliche Coach.

„Unsere Stimmung ist auf dem Höhepunkt“, sagte Herrera. Vor der Brasilien-Partie kündigte er an: „Wir werden da rausgehen, um zu gewinnen.“ Schnell schwappte die Begeisterung hoch in Mexiko. Präsident Enrique Peña Nieto gratulierte zum Sieg. „So spielt man. Es lebe Mexiko! Glückwunsch“, schrieb der Staatschef auf Twitter. Peña Nieto verfolgte das Spiel mit engen Mitarbeitern in seinem Büro in der Präsidentenresidenz Los Pinos. Vor Anpfiff hatte er getwittert: „Los geht’s Mexiko! Das ganze Land steht hinter euch.“ Das wird auch am Dienstag gegen Brasilien so sein, ist sich Herrera sicher. (dpa/dmz/hl; Artikelbild: www.almomento.mx)

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