Mexikos Zementriese Cemex verkauft Werke in Europa an deutsche Firmen

 

Zement-Fabrik von Cemex in Deutschland (Foto: Cemex)

Monterrey, 12. August 2015 –  Der mexikanische Baustoffkonzern Cemex verkauft eine Reihe von Steinbrüchen und Zementwerken in Europa für insgesamt 391 Millionen Euro an deutsche Unternehmen. Mit dem Erlös will Cemex vor allem seine Schulden abbauen. Die Regulierungsbehörden müssen den Verkauf noch genehmigen. Das Geschäft soll Ende des Jahres abgeschlossen werden.

Die oberbayerische Rohrdorfer Gruppe übernimmt die Geschäftsfelder in Österreich und Ungarn für 160,1 Millionen Euro, wie Cemex am Mittwoch mitteilte. Duna-Dráva Cement, eine Tochter von HeidelbergCement, kauft demnach für 230,9 Millionen Euro die Steinbrüche, Zement- und Betonwerke in Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro und Serbien.

Mit dem Erlös will Cemex vor allem seine Schulden abbauen. Die Regulierungsbehörden müssen den Verkauf noch genehmigen. Das Geschäft soll Ende des Jahres abgeschlossen werden. Der weltweit viertgrößte Zementproduzent hatte in den 2000er Jahren auf der ganzen Welt Produktionsstätten erworben und sich dabei hoch verschuldet. (dmz/dpa/hl)