Nach Trumps abfälligen Bemerkungen: Golf-Grand-Slam wird verlegt

 

Der edle Golf-Club des Immobilienmagnaten an der Pazifikküste bei Los Angeles (Foto: Trump National Golf Club)

Palm Beach Gardens, 7. Juli 2015 – Nun haben Donald Trumps böse Kommentare über Mexikaner auch Konsequenzen für ein Sportereignis: Die amerikanische PGA wird den „Grand Slam of Golf“ nicht wie geplant im Trump National Golf Club durchführen. Man habe sich mit Trump getroffen und einvernehmlich diese Entscheidung getroffen, teilte der Verband am Dienstag mit. Nach einer Alternative für den Kurs in Los Angeles vom 19. bis 21. Oktober werde noch gesucht.

Die amerikanische PGA wird den „Grand Slam of Golf“ wegen der abfälligen Bemerkungen von US-Milliardär Donald Trump über Mexikaner nicht wie geplant im Trump National Golf Club durchführen. Das teilte der Verband am Dienstag auf seiner Homepage mit. Man habe sich mit Trump getroffen und einvernehmlich diese Entscheidung getroffen. Es sei im besten Interesse aller, hieß es in dem Statement. Die US-PGA will sich nach einer Alternative für den Kurs in Los Angeles vom 19. bis 21. Oktober umschauen.

„Ich habe großen Respekt vor der PGA of America und vor allem, für was sie steht“, sagte Trump. Er hatte nach seiner Ankündigung, Präsident der USA werden zu wollen, gesagt, die aus Mexiko kommenden Menschen seien nicht immer die besten Mexikaner: „Sie haben viele Probleme. Sie bringen Drogen mit. Sie bringen Verbrechen mit. Da gibt es Vergewaltiger und einige, glaube ich, sind gute Leute.“

Beim Grand Slam spielen die jeweiligen Gewinner der vier Major-Turniere eines Jahres über 36 Löcher gegeneinander. Da Jordan Spieth das Masters und die US Open bereits für sich entschied, dürfte Martin Kaymer als Titelverteidiger nachrücken. (dmz/dpa/hl)