Papst-Reise nach Mexiko: Franziskus will mehrere Unruheregionen besuchen

 

Zur Papstmesse in der Basilica de Guadalupe werden mehrere Millionen Gläubige in Mexiko-Stadt erwartet (Foto: almomento.mx)

Rom, 13. Dezember 2015 – Papst Franziskus besucht im Februar kommenden Jahres Mexiko. Während des sechstägigen Aufenthalts reist der Argentinier in die Hauptstadt Mexiko-Stadt, die Grenzregionen Chiapas im Süden und Chihuahua im Norden sowie die Unruheprovinz Michoacán.

Wie aus dem am Samstag vom Vatikan veröffentlichten offiziellen Programm hervorgeht, besucht Franziskus in Mexiko ein Krankenhaus, trifft in San Cristóbal de Las Casas im Süden Mitglieder einer indigenen Gemeinschaft und besucht im Norden in der Grenzstadt Ciudad Juárez, das von dem seit Jahren tobenden Drogenkrieg in Mexiko hart betroffen ist, ein Gefängnis.

Chihuahua liegt auf der Migrationsroute in die USA und ist eine der gefährlichsten Regionen Mexikos. In Chiapas im Süden kommen jährlich Zehntausende Einwanderer aus Mittelamerika an, weshalb auch das Thema Migration einer der Schwerpunkte der Papst-Reise sein dürfte. Michoacán im Westen wird von blutigen Auseinandersetzungen zwischen Drogenkartellen und Bürgerwehren geprägt.

Am 12. Februar kommt das Oberhaupt der katholischen Kirche in Mexiko an, am 18. Februar endet seine zwölfte internationale Reise des Pontifex. Es ist Franziskus erster Besuch in Mexiko seit seiner Wahl zum Papst im März 2013.

Zu Beginn seines Besuchs in Mexiko wird der Papst eine Messe in der Wallfahrtskirche von Guadalupe in Mexiko-Stadt halten. Mit 10.000 Sitzplätzen und Raum für insgesamt 40.000 Besucher gilt sie als eines der größten Kirchengebäude weltweit. Zum Besuch des Papstes werden mehrere Millionen Gläubige in Mexikos Hauptstadt erwartet. (dmz//hl mit Material von dpal)