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Bundestrainer Flick blickt zuversichtlich auf große WM-Duelle

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Der Trainer der Deutschen Nationalmannschaft, Hansi Flick. (Foto: Marcus Brandt/dpa)

Mit dem 4:0 in Nordmazedonien löst das Nationalteam vorzeitig das WM-Ticket. Was ist drin in Katar? Das ist ab sofort die große Frage.

Skopje, 12. Oktober 2021 – Im Stadion begnügte sich der ziemlich erkältete Hansi Flick nach der deutschen Express-Qualifikation für die Fußball-WM in Katar noch mit einem kräftigen Schluck aus der Wasserflasche.

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„Wir haben unser Ziel erreicht, wir haben uns als erste Nation nach Katar qualifiziert für Katar“, sagte der Bundestrainer nach dem 4:0 (0:0) am Montagabend im nasskalten Skopje gegen Nordmazedonien mit hörbarem Stolz trotz der angegriffenen Stimmbänder. „Wir haben tolle Akzente gesetzt“, resümierte auch Kapitän Manuel Neuer angesichts des starken Fünf-Siege-Starts unter Flick und dem vorzeitigen Gruppensieg.

Mann des Abends war Timo Werner, der mit zwei Toren eine Antwort auf die teilweise harsche Kritik an ihm als Stürmer nach dem 2:1 gegen Rumänien gab. „Wir als Mannschaft wissen, was wir können, ich als Spieler weiß, was ich kann“, sagte der Angreifer vom FC Chelsea.

Das knotenlösende 1:0 hatte kurz nach der Pause Kai Havertz erzielt. Danach lief der Ball auf dem tiefen Rasen deutlich flüssiger. Youngster Jamal Musiala rundete mit seinem ersten Länderspieltor den noch souveränen Sieg ab. Flick rühmte die „Mentalität“ seines Teams.

Die abschließenden Quali-Partien im November gegen Liechtenstein und in Armenien können damit schon der WM-Vorbereitung zugeordnet werden. Flick traut sich und seiner Mannschaft zu, in 13 Monaten in Katar dann auch gegen die Top-Nationen bestehen zu können, etwa gegen die vier, die gerade die Endrunde der Nations League bestritten haben.

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„Von der Qualität unserer Spieler, wenn man mal anschaut, wo sie spielen, muss man einfach sagen, haben sie auch die Qualität, gegen Italien, Spanien, Frankreich, Belgien zu bestehen. Ich bin da sehr zuversichtlich“, sagte der Bundestrainer. Flick weiß aber wie seine Spieler, dass noch viel Arbeit bevorsteht, um bis zum WM-Start am 21. November 2022 wieder auf dem obersten Weltniveau zu sein.

„Wir müssen uns entwickeln bis zur WM“, sagte Flick, der freilich kein Hellseher ist: „Wie weit wir dann sind, weiß ich nicht. Aber ich weiß auf jeden Fall, mit dieser Mentalität ist einiges machbar.“ Europameister Italien taugt da als Vorbild für den Bundestrainer.

„Wenn man für Deutschland spielt, ist das Ziel immer, Titel zu gewinnen. Deswegen werden wir nächstes Jahr auch so anreisen“, sagte Chelsea-Profi und Champions-League-Sieger Havertz selbstbewusst. Leon Goretzka sieht auch viel Qualität im Kader, trotzdem müssten auf dem Rückweg in die Weltspitze noch „viele Dinge“ verbessert werden.

Die WM-Gruppengegner werden Flick, seine Spieler und auch die Fans übrigens erst bei der Auslosung im kommenden Frühjahr erfahren. Und der viermalige Weltmeister Deutschland wird dann nach derzeitigem Stand wohl nicht im Topf der acht besten Teams gesetzt sein.

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Wie die Deutsche Presse-Agentur aus FIFA-Kreisen erfuhr, plant der Weltverband, seine Weltrangliste wieder als wesentliches Kriterium für die Bildung der Lostöpfe heranzuziehen. Demnach wären neben Gastgeber Katar die bestplatzierten sieben Teams im ersten Topf. Das sind derzeit Belgien, Brasilien, England, Frankreich, Italien, Argentinien und Portugal. Deutschland kommt wohl nur in Topf zwei. (dpa/dmz/hl)

 

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