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Tanzende Skelette: Felix Pestemers

Mexiko-Stadt, 21. Oktober 2014- Jahre nach Erscheinen der Graphic Novel „Der Staub der Ahnen“ und fast zehn Jahre nach Arbeitsbeginn an dem aufwändigen Buchprojekt kehrt der Berliner Künstler Felix Pestemer an den Ort zurück, der ihn damals zu seinem Comic-Album über den Tag der Toten und die Alltagskultur Mexikos inspirierte

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Sonderausstellung des Berliner Künstlers Felix Pestemer über den Tod in Mexiko im Museo de Arte Popular in Mexiko-Stadt

Mexiko-Stadt, 21. Oktober 2014- Jahre nach Erscheinen der Graphic Novel „Der Staub der Ahnen“ und fast zehn Jahre nach Arbeitsbeginn an dem aufwändigen Buchprojekt kehrt der Berliner Künstler Felix Pestemer an den Ort zurück, der ihn damals zu seinem Comic-Album über den Tag der Toten und die Alltagskultur Mexikos inspirierte: Das Museo de Arte Popular (Museum für Volkskunst) im Herzen von Mexiko Stadt. Jetzt wird seiner Arbeit dort anlässlich des „Día de Muertos“, eine große Sonderausstellung gewidmet, die an diesem Mittwoch eröffnet wird.

Wer mit der Graphic Novel in der Hand durchs Museum flaniert, findet bald Antwort: Tanzende Skelette, Masken, Votivbilder, Altar-Objekte, Scherenschnitte, usw. Zahlreiche Details in den Illustrationen des Comics entstammen der Sammlung des Museo de Arte Popular und sind von der reichen Alltagskultur Mexikos inspiriert. Sie geben der Erzählung über die Lebenden und die Toten einer Familie und ihre Verflechtungen weit über den Tod hinaus ein unverwechselbares Ambiente, in dem sich Felix Pestemer sichtlich wohl fühlt. Für ihn ist Der Staub der Ahnen eine Hommage an die Volkskunst und an die Kulturgeschichte Mexikos.

Neun Ausstellungen mit den großformatigen Original-Zeichnungen aus dem Buch gab es bislang in Europa zu sehen und doch bietet die zehnte, die Sonderausstellung  „El Polvo de los antepasados – Una novela gráfica sobre la muerte en México“ im Museo de Arte Popular, erstaunlich viel Neues: Neben mehr als 50 Original-Illustrationen, Skizzenbüchern und einem breiten Fundus an Quellenmaterialien wird erstmals auch der Animationsfilm ‘Peyotl’ gezeigt – ein Drogenrausch, der den Betrachter in das Reich der Azteken entführt und von dort direkt ins Fegefeuer.Die Ausstellung wird mit Unterstützung der Kulturstiftung der deutschen Industrie  realisiert und ist noch bis 22. Februar 2015 zu sehen (Museo de Arte Popular Revillagigedo N°11 esq. Independencia Centro Histórico, Mexiko-Stadt). (GI/dmz/hl)

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