CAMEXA-Neujahrsempfang: Networking mal anders

 

Fröhliche Gesichter auf dem Neujahrscocktail der Camexa in einer Mezcalería Polanco (Foto: CAMEXA)

Fotos: CAMEXA

Mexiko-Stadt, 29. Januar 2015 – Die CAMEXA hielt in diesem Jahr mit ihrem traditionellen Neujahrscocktail für ihre Gäste  erfrischend Neues parat: Statt in einem unterkühlten Saal eines schicken Hotels ging der Empfang in einer Mezcalería in Polanco über die Bühne. Und: es gab Namensschilder für die Gäste – das perfekte Ambiente für Networking. Nach den Reden, natürlich.

CAMEXA-Präsident Thomas Karig betonte, „dass die in Mexiko ansässigen deutschen Unternehmen bei den Transformationsprozessen, die das Land durchläuft, nicht nur eine wichtige Rolle spielen können, sondern auch sollten.“ Die Reformprozesse des vergangenen Jahres hätten hinsichtlich der Entwicklung neuer Geschäftsmöglichkeiten für 2015 groβe Erwartungen erweckt. In der Konjunkturumfrage der CAMEXA Ende 2014 unter ihren Mitgliedern sei eine positive Grundhaltung deutlich geworden. Danach blickt die Mehrheit der Kammermitglieder positiv ins neue Jahr 2015.

CAMEXA-Geschäftsführer Johannes Hauser (li.) mit Kammerpräsident und VW-Vizepräsident für Unternehmensbeziehungen,  Wolfgang Karig (Mitte)

Potenzial berge neben der Automobilindustrie unter anderem auch die Petrochemie-, Energie- und Infrastrukturbranche. Die CAMEXA unterstütze nicht nur Unternehmen, die an Geschäftsverbindungen zwischen Deutschland und Mexiko interessiert seien, sagte Karig, sondern fördere zudem die strategische Zusammenarbeit der beiden Länder in Sachen Umweltschutz, alternative Energien und duale Ausbildung.

Martina Klumpp, Leiterin des Wirtschaftsreferats der Deutschen Botschaft in Mexiko, und Dr. Miachel Stumpp, Präsident der BASF-Gruppe in Mexiko

„Ein grundlegender Beitrag unserer Kammer– und damit unserer Mitgliedsunternehmen – für die Weiterentwicklung Mexikos ist die Unterstützung bei der angestrebten Einführung einer Mexikanischen Dualen Ausbildung“, so Karig weiter. Dabei arbeite CAMEXA eng mit dem mexikanischen Arbeitgeberverband COPARMEX zusammen. „Unsere Aufgabe ist es, unsere Mitgliedsfirmen in diese Initiative einzubinden. Jedes deutschstämmige, in Mexiko ansässige Unternehmen sollte auch hier seine Facharbeiter nach dem Dualen Modell ausbilden lassen.“

Die Camexa zählt derzeit 635 aktive Mitglieder – laut Karig eine Rekordzahl in der Geschichte Deutsch-Mexikanische Industrie- und Handelskammer.

Botschafter a. D. Dr. Edmund Duckwitz (li), CAMEXA-Geschäftsführer Johannes Hauser (Mi.) und Alexander von Sachsen

Für Grupo Financiero Monex, zum vierten Mal in Folge Sponsor des CAMEXA-Neujahsrcocktails, sei 2015 ein ganz besonderes Jahr, Wie Ernesto López Quezada, Direktor des Finanzinstituts für den Groβraum Mexico City, erklärte, feiere Banco Monex in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen. „Unsere Mitgliedschaft bei CAMEXA ist uns sehr wichtig und wir fühlen uns geehrt, einer Organisation angehören zu dürfen, die stets tatkräftige Unterstützung leistet und seinen Mitgliedern dabei hilft, produktive Geschäftsbeziehungen aufzubauen“, sagte López Quezada.

Carlos Jiménez, Geschäftsführender Direktor von B. Braun Aesculap de México, S.A. de C.V (li.) mit Jobst von Dewitz, Geschäftsführer von Dewimed

Nicht nur das lockere Ambiente in der Mezcalería erleichterte vielen Gästen das Networking. Die Namensschilder, die sie an ihre Sakkos und Kostüme geheftet bekamen, wurde von allen begrüßt. Denn, Hand aufs Herz: Wie oft hat man ein Gesicht schon gesehen, erinnert sich aber an den Namen nicht? (dmz/hl)