Chemieunternehmen in Mexiko

 Mit dabei sind auch deutsche Unternehmen wie BASF, Bayer und Henkel, Evonik Industries

Mexiko-Stadt, 8. Oktober- Mit dem Ziel, die Nachhaltigkeit in der Produktion zu verbessern, haben sich in Mexiko die Chemieunternehmen BASF, Bayer, Evonik Industries, Henkel, LANXESS und Solvay der Initiative „Together for Sustainability“ (TfS) angeschlossen.

Wie das deutsche Unternehmen Henkel (u. a. Reinigungsprodukte) Anfang der Woche in Mexiko-Stadt mitteilte, hat das Projekt nach einem Pilotjahr erfolgreich seine Bewertungen und Überprüfungen im Bereich Nachhaltigkeit bei verschiedenen Lieferketten in der Welt abgeschlossen.

Die Initiative wurde von den sechs Chemieunternehmen 2011 mit dem Ziel gegründet, ein verbindliches Programm für Lieferanten zu entwickeln und anzuwenden, welches die nachhaltige Versorgung überwacht und verbessert und au߸erdem ökologische und gesellschaftliche Aspekte einschlie߸t. 

Bei dem Projekt brauchen die teilnehmenden Firmen nur ein Formular mit den Informationen zur Nachhaltigkeit auszufüllen. Damit könnten sie vielfache unabhängige Überprüfungen oder Prüfungen seitens der am Projekt beteiligten Unternehmen vermeiden. Gleichzeitig würden dadurch die Kriterien für Bewertung und Überprüfung global vereinheitlicht.

TfS lässt die Audits von unabhängigen Unternehmen durchführen, welche die Nachhaltigkeitsleistungen der Lieferanten nach festgelegten Kriterien messen. Dafür sei als Partner zunächst die Firma EcoVadis ausgewählt worden, ein Unternehmen, das auf diese Art der Audits spezialisiert sei.

Das Projekt gründet seine Standards auf gute bereits praktizierte und etablierte Nachhaltigkeitsprinzipien unter anderem des Netzwerks United Nations Global Compact (UNGC), der Internationalen Arbeitsorganisation (OIT) und der Internationalen Organisation für Normung (ISO)

Rund 2.000 Unternehmen seien seit Beginn der Initiative geprüft worden. Nun sollen die Aktivitäten auf neue Liefermärkte mit Schwerpunkt Brasilien, China und Indien ausgedehnt und neue Mitglieder gewonnen werden. Weitere Informationen zur Initiative finden Sie hier: www.tfs-initiative.com(dmz/hl)

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