Klimagipfel Paris: Klare Worte von Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto

Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto auf dem Klimagipfel in Paris:  „Tun wir sofort etwas, wir nehmen die Herausforderung an“ (Foto: Regierung Mexiko)

Paris, 30. November 2015 – Mit klaren Worten hat der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto auf dem Klimagipfel COP21 in Paris die Nationen aufgefordert, vereint gegen den Klimawandel vorzugehen und sofort zu handeln. Nur gemeinsam „können wir eine neue Klimapolitik sichern ohne die ökonomische und soziale Entwicklung zu bremsen.“ 

„Lasst uns sofort etwas tun. Wir nehmen die Herausforderung an, wir sind die Generation, die die nötigen Entscheidungen getroffen hat, um eine nachhaltige Entwicklung aufzubauen. Lasst uns das Jahr 2015 zum Jahr des Planeten machen“ schwor Peña Nieto die Führungsriege der Politik auf dem Klimagipfel in Paris ein. 

Des weiteren mahnte der mexikanische Präsident die Nationen zur Einheit „um den Wandel zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft einzuschlagen.“ Wirtschaftliche Entwicklung und Umweltschutz schlössen sich nicht aus. Eine neue Klimapolitik zu sichern, ohne die ökonomische und soziale Entwicklung zu bremsen, sei sehr wohl möglich.

 Schon zu Beginn des COP21 Gipfels hatte der mexikanische Umweltminister Rafael Pacchiano deutlich gemacht, dass Mexiko seine Emissionen deutlich verringern will. 

Die Teilnahme am Klimagipfel ist für Enrique Peña Nieto besonders wichtig, betonte der Präsident. „Mexiko kann bei diesem historischen Treffen aus zwei Gründen nicht fehlen: Zum einen, weil wir ein Land sind, das seine globale Verantwortung ernst nimmt und zum anderen, weil wir besonders betroffen sind von den Auswirkungen des Klimawandels.“ Gerade Wetterphänomene wie der Wirbelsturm „Patricia“, der Mexiko im Oktober getroffen hat, „zeigen die Dringlichkeit von globalen Kompromissen.“ 

„Patricia“ hatte sich schnell zum stärksten Sturm der westlichen Hemisphäre entwickelt und erreichte Kategorie fünf, die höchste auf der Saffir-Simpson Skala. Der Hurricane traf die Pazifikküste mit Winden von 300 Kilometern pro Stunde und zerstörte Häuser und Farmland. Dank des gut organisierten Katastrophenschutzes in Mexiko kamen die betroffenen Regionen glimpflich davon. (dmz/vs/hl mit Material von dpa)




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