Nobelpreisträger Molina

Mexiko sollte sich rechtzeitig um internationale Finanzmittel für die Entwicklung erneuerbarer Energien bewerben – Größte Herausfordeurng: Das Wegkommen von fossilen Brennstoffen

Cancún, 20. Mai 2014 – Mexiko sollte für den Verbrauch und die Entwicklung erneuerbarer Energien in Mexiko Anreize schaffen und sich rechtzeitig um internationale Finanzierung dafür bemühen. Das erklärte am Montag der mexikanische Chemiker und Nobelpreisträger von 1995, Mario Molina, an Montag auf dem Regionalen Forum für Erneuerbare Energien Quintana Roo 2014. Bisher gebe es in diesem Bereich keine klare Planung, meinte der Umweltexperte.

Um über mehr Optionen zu verfügen, sei es wichtig, für die Entwicklung von Technologien Anreize zu schaffen, denn der Fortschritt bei den Technologien führe dazu, dass die Preise sinken. Molina verwies in diesem Zusammenhang besonders auf die Solarenergie. So seien die Preise für Photovoltaikzellen spektakulär gesunken.

“Mexiko hat ein sehr großes Potential, also müssen Anreize für den Verbrauch und die Entwicklung von Technologien zur Gewinnung erneuerbarer Energien geschaffen werden“, sagte Molina. Mexiko sollte sich rechtzeitig um internationale Mittel bewerben, die es geben werde.

Es sollte „klar sein, dass Umwelt und wirtschaftliche Entwicklung nicht verfeindet sind“, sagte der Wissenschaftler im Hinblick auf die Diskussionen über die Energiereform in Mexiko. Ein starkes finanzielles Wachstum könne sehr wohl mit einer prosperierenden Umwelt einhergehen.

Es zeichneten sich wichtige Veränderungen bei der Art und Verfügbarkeit von Energien für die Gesellschaft ab. Die Reformen in diesem Bereich müssen bewirken, dass ihre Produktivität verbessert und gleichzeitig die Umwelt geschützt werde. „Jetzt ist es wichtig, den Einsatz erneuerbarer Energien gut zu planen“, betonte Molina. Denn die größte Herausforderung in der Zukunft werde sein, von den fossilen Brennstoffen wegzukommen, „aber möglich ist das.“ (dmz/hl; Artikelbild: www.almomento.mx)

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