Reiten, schlemmen in Manantiales de Nopala

Von Andrea Schneider

Nopala de Villagrán, Hidalgo, 6. September 2014 – Von wegen nur Bier und Tequila. Auch Mexikaner lieben zunehmend den edlen Tropfen. Ob Cabernet Sauvignon, Merlot oder Syrah: Für Liebhaber des Rebensafts war am vergangenen Samstag auf dem „Festival Campestre del Vino“ in Manantiales de Nopala im Bundesstaat Hidalgo auf jeden Fall etwas dabei. Die Besucher konnten neben Qualitätsweinen aus Spanien, Mexiko, Argentinien, Italien, Frankreich und Spanien auch Käsespezialitäten und Gourmetprodukte kosten. Stilbewusst ging das Festival auf einer alten Hazienda über die Bühne.

Manantiales de Nopala besticht vor allem durch seine wunderschöne Hazienda aus dem 17. Jahrhundert, die heute ein Restaurant und eine Bar beherbergt. Die kleine Kapelle nebenan wird heute auch für Hochzeiten genutzt. Und was wäre eine Hazienda ohne Pferde: Vor der Pforte des alten Gebäudes warten gesattelte Pferde auf die Besucher.

Auf einer Fläche von 192 Hektar können Interessierte Grundstücke von 375 Quadratmeter kaufen. Die umweltfreundliche Nutzung des Geländes steht hierbei im Vordergrund. “Das Wasser holen wir aus zwei Staudämmen, der Presa de Dañu und der Presa de Palma”, erklärt Etienne Mondié, Direktor von Manantiales de Nopala beim Rundgang über das weitläufige Gelände.. „Außerdem haben wir Biocontainer, die organischen Abfall in Dünger umwandeln. Daran müssen sich auch zukünftige Grundstücksbesitzer halten“, betont Monadié. Die Hazienda bietet neben dem geführten Rundgang zahlreiche kostenlose Freizeitaktivitäten an, darunter Reiten, Mountainbike, Ruderboot, Fußball, Volleyball, Wandern oder Tischtennis.

Die Weinverkäufer auf dem „Festival Campestre del Vino“ hatten den für den Anlass überdachten Innenhof der Hazienda zu einer Oase der Weinfreuden umgewandelt. Vertreten waren u. a. „La Casa del Vino“ mit der Marke Adras, einem spanischen Tempranillo aus den Rebsorten Cabernet Sauvigon und Mencia und José Luis Chabaud Pous von „Productos Finos Charolés S.A. de C.V.“ mit mexikanischen Weinsorten aus Guanajuato und Baja California. Neben den Qualitätsweinen konnten die Feinschmecker Marmeladen mit interessanten Geschmacksrichtungen wie Mamey, Lima oder Tomate mit Erdbeeren kosten. Irma Korkowksi von der deutsch-mexikanischen Konditorei „Korkow’s gourmet“ verköstigte feine Schokolade mit einer Note von Tequila mit Chile oder italienscher Orange. „Licores Chicome“ präsentierten den Besuchern exotische Liköre auf Grundlage von Kakteengewächsen wie Nopal, Tuna und Xoconostle.

Damit der Wein nicht allzu schnell zu Kopf stieg, wurde den Besuchern ein besonderes Mittagessen präsentiert. Sie konnten mit dabei sein, als das „Pollo a la barbacoa“ ausgegraben wurde. Das leckere Hühnchengericht schmorte rund vier Stunden in einem zugeckten, etwa einen Mieter tiefen Erdofen, der mit Blättern der Mamey-Frucht zugedeckt wurde. Die rund 40 Gäste genossen die wunderbare Symbiose, die das Huhn aus dem Erdofen mit den edlen Weine bildete. Gekrönt wurde das Festival mit einer Reit-Show mit dem schönsten Pferd der Hazienda, einem prächtigen Friesen. Ein Charro präsentierte beeindruckende Kunststücke mit der schwarzen Schönheit. Die Zuschauer waren begeistert und ihre Bewunderung so groß, dass der prachtvolle Rappe Modell für unzählige Fotoaufnahmen stehen musste.

Weitere Informationen zur Hazienda, den Weinen und anderen Produkten finden Sie unter folgenden Linkswww.licoreschicome.com; www.facebook.com/korkows; https://www.lacasadelvino.mx sowiehttps://www.manantialesdenopala.com/. (dmz/as/hl)

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