Weniger Smog in Mexiko

Dafür schlechte Luft an Heiligabend –  Viel Smog im Norden, wenig im Süden

Mexiko-Stadt, 26. Dezember- Über Mexiko-Stadt heiÄŸt es, dass man sieht, was man atmet. Und wirklich: Messungen des Umweltministeriums der Stadt am Weihnachtsfeiertag ergaben, dass im Norden der Stadt die Qualität der Luft zwischen akzeptabel und schlecht auf der Skala des Städtischen Index für Luftqualität (čndice Metropolitano de la Calidad del Aire , IMECA) lag Das Ministerium empfiehlt Personen, die empfindlich gegenüber Luftverschmutzungen sind, ihre Aktivitäten im Freien zu reduzieren. 

Im gesamten Gebiet des Hauptstadtdistrikts lag  der Index zwischen 101 und 115 Punkten, was schlechte Luftqualität bedeutet. Auch das Zentrum der Stadt war den Informationen nach stark belastet. Am schlimmsten sei die Luftverschmutzung in den nördlichen Delegationen Venustiano Carranza und Azcapotzalco sowie in den an die Stadt angrenzenden Gemeinden Coacalco und Ecatepec gewesen Dort sammelte sich der Smog.

An diesem Donnerstag ist die Lage besser. In allen Teilen der Stadt wurden am Mittag Index-Werte zwischen 51 und 100 Punkten gemessen. Mit 77 Punkten ist der Smog im Nordosten der Stadt am schlimmsten, wohingegen der Süden am wenigsten betroffen ist. Im Südwesten von Mexiko-Stadt konnten sogar Werte gemessen werden, die mit 41 IMECA-Punkten guter Luftqualität entsprechen. Auch sei die UV-Belastung im gesamten Tal von Mexiko nicht hoch.

Aufs Jahr betrachtet hat sich dem Umweltministerium zufolge die Luftqualität in Mexiko-Stadt gebessert. Die Ozonbelastung sei stark zurückgegangen. Bis zu Heiligabend wurden 232 Tage ohne Ozonpartikel in der Luft registriert, das heiÄŸt, dass mehr als 63 Prozent des Jahres die Ozonwerte unter 100 Punkten auf der IMECA-Skala lagen.

Das sauberste Jahr sei 2012 gewesen: An 248 von 365 Tagen war die Luft in Mexiko-Stadt den offiziellen Angaben zufolge frei von Ozonbelastung. Auch die Feinstaubmesswerte (partÄ­culas menores a 10 micras, PM10) dieses Jahres ergaben gute Ergebnisse: Bis Weihnachten registrierte das Ministerium 315 belastungsfreie Tage.

Historisch gesehen weisen der erste Weihnachtstag sowie der erste Januar meist eine stärkere Belastung auf. Grund dafür sind abgefeuerte Feuerwerkskörper. Dieses Jahr ging die Verschmutzung im Vergleich zu vergangenen Jahren zurück. Eine Erklärung sind weniger Feuerwerke und die Aktion „Heute nicht Autofahren“ (Hoy no circula) am 25. Dezember. (dmz/isb/hl)

 
{fshare}




Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen