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Zwei Jahre ecoParq

Mexiko-Stadt, 8. Januar- Zum zweijährigen Jubiläum des Parkuhrensystem ecoParq zieht das Ministerium für Städtebau und Wohnen in Mexiko-Stadt eine positive Bilanz: Dank des vor zwei Jahren eingeführten Systems konnte die Stadt mehr als 62 Millionen Pesos einnehmen.

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Mehr als 62 Millionen Pesos Einnahmen in den ersten zwei Jahren – Nutzen für die Bevölkerung

Mexiko-Stadt, 8. Januar- Zum zweijährigen Jubiläum des Parkuhrensystem ecoParq zieht das Ministerium für Städtebau und Wohnen in Mexiko-Stadt eine positive Bilanz: Dank des vor zwei Jahren eingeführten Systems konnte die Stadt mehr als 62 Millionen Pesos einnehmen. Mit den Einnahmen soll in Mexiko-Stadt öffentlicher Raum zurückgewonnen werden. Wie das Ministerium für Städtebau und Wohnen mitteilte, ist der Verkehr in den Stadtteilen Condesa, Roma und Polanco deutlich weniger geworden. Auch die Umweltbelastung sei dort zurückgegangen, weil keine Parkplätze suchenden Autos mehr die Luft verpesten.

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„Bei ecoParq geht es nicht darum, Einnahmen wegen der Einnahmen zu machen. Das Geld kommt den Anwohnern zu Gute, in dem es der Wiedergewinnung der öffentlichen Räume in den Bezirken dient. Dabei dürfen die Anwohner mitbestimmen“, heiÄŸt es dazu aus dem Ministerium für Städtebau und Wohnen. Davon profitierten die Bewohner, weil Parkplätze nicht mehr mit gipsgefüllten Plastikeimern tagelang blockiert werden können. Zurückgegangen sei auch die Zahl der „Viene-viene“ genannten Parkwächter, die illegale Parkgebühren verlangen. Nur 30 Prozent der Einnahmen würden für die Instandhaltung des Systems ausgegeben, der Rest flieÄŸt in Projekte wie die Sanierung von Parks und Plätzen, Bürgersteigen und die Einrichtung von „Parques de Bolsillo“ genannten Miniparks.

Durch begrenzte  Parkzeiten fördert ecoParq die Rotation unter den parkenden Autos und verkürzt die Suchzeit nach freien Plätzen. Das spart Zeit und Benzin. Das Ministerium weist auf Studien, die zeigten, dass allein im ersten Jahr von ecoParq insgesamt 7,7 Millionen Liter Benzin und 6,73 Millionen Stunden lästige Suchzeit eingespart wurden. Gleichzeitig reduzierte sich der AusstoÄŸ von Kohlenstoffdioxid um 18.000 Tonnen.

EcoParq soll nicht nur den Verkehr der Millionenstadt erleichtern, sondern die Bevölkerung dazu ermutigen auf Alternativen zum Auto umzusteigen. In Mexiko-Stadt sind das in erster Linie die Metro, das Metrobus-System und das ecoBici. Für diese vier umweltschonenden MaÄŸnahmen wurde Mexiko-Stadt 2012 mit dem Internationalen Preis für Nachhaltigen Transport ausgezeichnet. (dmz/isb/hl)

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