US-kubanische Verhandlungen in Havanna fortgesetzt

 


Das Capitol in Havanna (Foto: Lyman Erskine / Flickr)

Havanna, 17. März 2015 – Dritte Runde für die Verhandlungen zwischen den USA und Kuba: In der kubanischen Hauptstadt haben sich die Diplomaten zu weiteren Gesprächen getroffen. Wie es lief, drang zunächst nicht nach außen. Zuletzt war die Stimmung zwischen beiden Ländern wieder getrübt worden durch die Krise in Venezuela.

Die USA und Kuba haben ihre Gespräche für einen diplomatischen Neustart fortgesetzt. Ranghohe Delegationen beider Länder kamen am Montag in der kubanischen Hauptstadt Havanna zu ihrer dritten Verhandlungsrunde der vergangenen zwei Monate zusammen. Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt.

Beide Staaten hatten im Dezember angekündigt, dass sie ihre Beziehungen nach mehr als 50 Jahren Unterbrechung bald normalisieren werden. Die US-Regierung will eine Botschaft in Havanna noch vor dem Amerika-Gipfel am 10./11. April in Panama einweihen. An dem Treffen aller Länder der Region soll Kuba erstmalig teilnehmen.

Der sozialistische Karibikstaat verschärfte zuletzt aber den Ton gegen die USA wegen der Kritik Washingtons an Venezuela. Das südamerikanische Land ist ein enger Verbündeter Kubas. Die USA hatten zuletzt unter anderem wegen der Verhaftung des oppositionellen Bürgermeisters von Caracas auch neue Sanktionen gegen hochrangige venezolanische Funktionäre verhängt. (dmz/dpa/ds)