USA schlagen Mittelamerika Hilfe bei Verbrechensbekämpfung vor

 

In El Salvador verbreitet die Bande „Mara Salvatrucha“ Angst und Schrecken (Foto: youtube)

San Salvador, 8. Juli 2015 – Honduras und El Salvador gehören zu den gefährlichsten Ländern der Welt. Im Kampf gegen das organisierte Verbrechen und die Straflosigkeit sollten die von Gewalt geprägte Region in Mittelamerika die internationale Gemeinschaft um Hilfe bitten. Das sagte der Berater des US-Außenministeriums, Thomas Shannon, laut einem Bericht der Zeitung „La Prensa Gráfica“ vom Mittwoch.

Der von Gewalt geprägte Norden Mittelamerikas braucht nach Einschätzung der USA Unterstützung im Kampf gegen das organisierte Verbrechen und die Straflosigkeit. „Ich glaube, es wäre sinnvoll, wenn El Salvador und Honduras um Hilfe der internationalen Gemeinschaft bitten würden“, sagte der Berater des US-Außenministeriums, Thomas Shannon, laut einem Bericht der Zeitung „La Prensa Gráfica“ vom Mittwoch.

In Guatemala helfen die Vereinten Nationen bereits seit 2007 über die Internationale Kommission gegen die Straffreiheit (Cicig) bei der Strafverfolgung schwerer Verbrechen und dem Aufbau rechtsstaatlicher Strukturen. Das funktioniere recht gut, sagte Shannon, der seit Montag durch die Region reist.

Das sogenannte Dreieck des Nordens mit Guatemala, El Salvador und Honduras gehört zu den gefährlichsten Regionen der Welt. Die meisten Verbrechen bleiben ungesühnt. (dmz/dpa/hl)