Venezuelas Präsident Maduro erklärt sich solidarisch mit Griechenland

 

Sympathie für die Leidensgenossen: Venezuelas Präsident Nicolás Maduro macht Griechenland Mut (Foto: Al Momento)

Caracas, 1. Juli 2015 – Das von der Staatspleite bedrohte Griechenland bekommt moralische Unterstützung aus Venezuela. Ungeachtet der schweren Versorgungskrise im eigenen Land gibt Präsident Nicolás Maduro seinen „griechischen Brüdern und Schwester“ auf den Weg: Die Beziehungen zum IWF und dem internationalen Finanzkapital abzubrechen, ist der richtige Weg.

Der linke venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat dem hoch verschuldeten Griechenland seine Solidarität versichert und die Regierung von Ministerpräsident Alexis Tsipras zum Bruch mit den internationalen Finanzorganisationen aufgerufen. „Habt keine Angst, meine griechischen Brüder und Schwestern, es ist der richtige Weg, die Beziehungen zum internationalen Finanzkapital und dem Internationalen Währungsfonds abzubrechen“, sagte Maduro am Dienstagabend im Fernsehen.

Venezuela ist selbst vom Staatsbankrott bedroht und leidet aufgrund von Devisenmangel unter einer schweren Versorgungskrise. „Befreit euch von dem Joch, das den Völkern das Blut aussaugt“, sagte Maduro. Er bewundere den schwierigen Kampf Griechenlands gegen „die finanzielle und wirtschaftliche Erpressung“. Am Dienstagabend hatte der Internationale Währungsfonds mitgeteilt, dass die Regierung in Athen eine fällige Kreditrate in Höhe von knapp 1,6 Milliarden Euro nicht pünktlich zurückgezahlt habe. (dmz/ds mit Material von dpa)




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