Mexiko und EU wollen in Davos über neues Freihandelsabkommen beraten

Der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto auf dem Weltwirtschaftstreffen 2014 (Foto: sibillatellez.com)

Mexiko-Stadt, 15. Januar 2016 – Die Europäische Union und Mexiko wollen in Davos die Verhandlungen über die Modernisierung ihres Freihandelsabkommen offiziell aufnehmen. Auf dem Weltwirtschaftsgipfel vom 20. bis zum 23. Januar in der Schweiz wolle Mexiko  seine Stellung als attraktiver Standort stärken und Investoren anlocken. Das teilte das Präsidialamt am Freitag mit.

Mexiko und die EU sind seit 2000 durch ein Freihandelsabkommen verbunden. Nun sollen einige Details ergänzt werden, unter anderem zum Schutz geistigen Eigentums und zum elektronischen Handel. Im vergangenen Mai hatten Mexiko und Brüssel anlässlich des Besuchs des mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto Verhandlungen über die Erweiterung des Freihandelsabkommens beschlossen. 

Das Handelsvolumen betrug 2014 rund 65 Milliarden US-Dollar. Die EU ist der zweitwichtigste Investor in Mexiko nach den USA. Seit Unterzeichnung des Freihandelsabkommens flossen 145 Milliarden US-Dollar nach Mexiko.

Das bisherige Mexiko-Abkommen aus dem Jahr 2000 hatte insbesondere den Austausch von Waren und Dienstleistungen vereinfacht. Der Handel zwischen den beiden Regionen hat sich nach EU-Angaben seither fast verdreifacht. Zu den wichtigsten Produkten im In- und Export gehören technische Geräte und Elektrogüter. (dmz/hl mit Material von dpa)




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