Zehn Menschen bei Überfall auf Bierlager in Monterrey getötet

 

Polizisten haben die „Corona“-Niederlassung nahe Monterrey abgeriegelt (Foto: El Norte).

Monterrey, 19. Juni 2015 – Blutiger Freitag in Nuevo León: Bewaffnete stürmten am Nachmittag die „Corona“-Niederlassung in García nahe Monterrey, schossen um sich und töteten zehn Menschen. Ihre Beute: Knapp 10.000 Pesos. Wer hinter der Tat steckt, ist noch unklar. Polizei und Armee riegelten den Tatort ab.

Bewaffnete haben im Bundesstaat Nuevo León ein Bierlager überfallen und zehn Menschen getötet. Die Täter hätten am Freitag die Niederlassung von „Corona“ in der Ortschaft García nahe der Industriemetropole Monterrey gestürmt und das Feuer eröffnet, teilte die örtliche Staatsanwaltschaft mit.

Sieben Opfer seien sofort tot gewesen, drei weitere seien auf dem Weg ins Krankenhaus an ihren Verletzungen gestorben. Die Räuber erbeuteten bei dem Überfall 10.000 Pesos (etwa 576 Euro) in Bar.

Den Angaben zufolge zogen die Angreifer sieben ihrer Opfer nackt aus und entkamen dann mit dem Bargeld. Polizei und Armee riegelten den Tatort ab. Das Motiv für den Angriff war zunächst unklar.

Die Region ist Heimat der paramilitärischen Drogenbande Los Zetas, deren Chef Omar Trevino alias „Z-42“ allerdings im März festgenommen wurde. Im mexikanischen Drogenkrieg kamen seit dem Jahr 2006 mehr als 80.000 Menschen ums Leben. (dmz/ds mit Material von dpa)




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