Amerika

Kolumbianische Guerilla weist Vorwürfe über Zwangsabtreibungen zurück

Bogotá, 3. Januar 2016 – Die kolumbianische Guerillaorganisation Farc hat Berichte über Hunderte Zwangsabtreibungen in ihren Reihen zurückgewiesen. Im Dezember war in Spanien ein Mann festgenommen worden, der bei Farc-Kämpferinnen insgesamt rund 500 Zwangsabtreibungen vorgenommen haben soll. Der Verdächtige sei niemals Mitglied der Rebellengruppe gewesen, teilte die Farc-Führung in der Nacht auf Sonntag mit.

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Kolumbianer sollen über Friedensvertrag mit Farc-Guerilla entscheiden

Bogotá, 13. November 2015 – Nach dem geplanten Friedensabkommen zwischen der Regierung und der linken Guerillaorganisation Farc sollen die Kolumbianer den Vertrag im kommenden Jahr in einem Plebiszit billigen. „Wir werden eine Volksabstimmung machen, damit das kolumbianische Volk sagen kann: Das gefällt uns oder das gefällt uns nicht“, sagte Präsident Juan Manuel Santos am Donnerstag.

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Waffenruhe in Kolumbien zu Neujahr? – Details weiter umstritten

Bogotá, 1. November 2015 – Die ab Neujahr von Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos angestrebte Waffenruhe mit den linken Farc-Rebellen gestaltet sich organisatorisch schwierig. Bisher sei die Guerilla nicht bereit, ihre an 63 Punkten im Land verteilten Einheiten an einigen wenigen Orten zu konzentrieren und somit die Einhaltung der Waffenruhe sicherzustellen, berichtete die Zeitung „El Tiempo“ am Sonntag.

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Kolumbien: Todesstoß für EPL? Militär tötet Drogenbos „Megateo“

Bogotá, 2. Oktober 2015 – Nahender Frieden mit der Farc – und nun womöglich der militärische Todesstoß für die kleine Guerillagruppe EPL in Kolumbien. Der seit langem gesuchte Boss der kolumbianischen Guerillagruppe Ejército Popular de Liberación (EPL) ist am Freitag bei einer Operation von Polizei und Militär getötet worden. Der Guerillakampf mit zigtausenden Toten könnte bald beendet sein.

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