Panorama

Verschwundene in Mexiko: Harsche Kritik von Amnesty an Regierung

Berlin/Mexiko-Stadt, 14. Januar 2016 – In Mexiko gelten mehr als 27 000 Menschen als vermisst.  Nach Einschätzung der internationalen Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) unternimmt die mexikanische Regierung zu wenig gegen das Verschwinden zahlreicher Menschen. Sie sei unfähig, adäquat zu ermitteln, heißt es in einem jetzt veröffentlichten Bericht von AI.

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Nachrichten

Der Fall Ayotzinapa: Politischer Missbrauch der Opfer

Mexiko-Stadt, 26. Oktober 2015 – Die vor einem Jahr in Iguala verschleppten und ermordeten 43 Studenten aus Ayotzinapa werden für immer mit der Regierung von Peña Nieto in Verbindung gebracht. Dass die Verantwortlichen des Falles aber der linken PRD-Regierung in Guerrero angehörten, wird von bestimmten politischen Kreisen gerne vergessen. Die Opfer werden politisch missbraucht. Von Herdis Lüke

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Nachrichten

Menschrechtler: Mexikos Gefängnisse zu 25 Prozent überbelegt – exzessive Untersuchungshaft

Mexiko-Stadt, 15. Oktober 2015 – In den mexikanischen Gefängnissen herrschen unhaltbare Zustände. Das haben die mexikanische und Interamerikanischen Menschenrechtskommissionen CNDH und CIDH kritisiert. In den 388 Gefängnissen seien derzeit 254 705 Menschen inhaftiert. Ausgelegt seien sie nur für 203 084 Häftlinge. Das entspricht einer Überbelegung von 25 Prozent.

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Nachrichten

Ende einer alten Feindschaft: USA und Kuba eröffnen Botschaften

Der mit Spannung erwartete diplomatische Neustart zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten soll am 20. Juli erfolgen: Dann wird es erstmals wieder Botschaften in beiden Ländern geben. In Washington droht allerdings Widerstand der Republikaner. Und auch die Castro-Regierung warnt vor zu viel Euphorie.

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