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Der Fall Ayotzinapa: Politischer Missbrauch der Opfer

Mexiko-Stadt, 26. Oktober 2015 – Die vor einem Jahr in Iguala verschleppten und ermordeten 43 Studenten aus Ayotzinapa werden für immer mit der Regierung von Peña Nieto in Verbindung gebracht. Dass die Verantwortlichen des Falles aber der linken PRD-Regierung in Guerrero angehörten, wird von bestimmten politischen Kreisen gerne vergessen. Die Opfer werden politisch missbraucht. Von Herdis Lüke

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Kolumbien: Todesstoß für EPL? Militär tötet Drogenbos „Megateo“

Bogotá, 2. Oktober 2015 – Nahender Frieden mit der Farc – und nun womöglich der militärische Todesstoß für die kleine Guerillagruppe EPL in Kolumbien. Der seit langem gesuchte Boss der kolumbianischen Guerillagruppe Ejército Popular de Liberación (EPL) ist am Freitag bei einer Operation von Polizei und Militär getötet worden. Der Guerillakampf mit zigtausenden Toten könnte bald beendet sein.

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Sechs Tote: Militärhubschrauber in Tamaulipas beschossen

Ciudad Victoria, 7. Juli 2015 – Der Bundesstaat Tamaulipas an der Grenze zu den USA gilt als eine der unsichersten Gegenden Mexikos, immer wieder kommt es zu Gefechten. Nun sind Marinesoldaten auf einem Patrouilleflug ins Visier von Angreifern geraten. Aus dem Helikopter heraus erwiderten sie das Feuer und töteten sechs der Verdächtigen.

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Mexikos Militär hatte offenbar einen Tötungsbefehl in Tlatlaya

Mexiko-Stadt, 3. Juli 2015 – Im Kampf gegen die Verbrechersyndikate sind Tausende Soldaten im Einsatz. Immer wieder sind sie in Menschenrechtsverletzungen verwickelt. Nun kommt heraus: Vor dem mutmaßlichen Massaker in Tlatlaya erhielten die Soldaten offenbar eine Lizenz zum Töten. Menschenrechtler vermuten, dass das kein Einzelfall ist.

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Star-Ermittler Garzón: „Der Fall Ayotzinapa ist eine Schande für die Menschheit“

Mexiko-Stadt, 24. Juni 2015 – Der spanische Jurist Baltasar Garzón ist zu Besuch in der mexikanischen Hauptstadt – und findet deutliche Worte zum Umgang der Regierung mit dem Studentenmassaker. „Es ist eine Schande für die Menschheit, dass der Staat darauf nicht überzeugend geantwortet hat“, so Garzón. Sein Appell: „Wir dürfen nicht zulassen, dass das Verschwindenlassen von Menschen sich ausbreitet.“

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