Unternehmer verlangen mehr Sicherheit und Rechtstaatlichkeit

 

Santa Fe, ultramoderner Stadtteil im Westen von Mexiko-Stadt, der Sitz zahlreicher großer mexikanischer und internationaler Unternehmen ist  (Foto: Wikimedia )

Mexiko-Stadt, 30. Dezember 2014 – Angesichts der jüngsten Gewaltverbrechen in Mexiko haben die Unternehmer des Landes mehr Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit verlangt. Immer mehr Menschen litten unter dem organisierten Verbrechen und die Gewalttaten würden brutaler, hieß es in einem Schreiben des Unternehmerverbandes Coparmex.

Als Beispiele führte der Verband die Entführung von 43 Studenten im Bundesstaat Guerrero, das mutmaßliche Militär-Massaker von Tlatlaya und den jüngsten Mord am katholischen Priester Gregorio López Gorostieta an. Zudem habe generell die Zahl an Erpressungen, Drohungen und Einschüchterungen in letzter Zeit zugenommen. „Die mexikanische Gesellschaft darf nicht zulassen, dass diese Taten straflos bleiben“, hieß es in der Mitteilung weiter.

Einige Regionen des Landes, etwa Guerrero oder M leiden seit Jahren unter schwerer Gewaltkriminalität. Häufig arbeiten lokale Politiker, Sicherheitskräfte und Verbrecher Hand in Hand. (dmz/ds mit Material von dpa; Foto: )